Sonntag, 28. November 2010

Meine ersten eigenen Jambischen Pentameter

Jetzt sitz' ich hier im Zug leider allein

Nach diesem Wilden Tag geh' ich hinaus,
ich finde kaum die Motivation
Und trotzdem zieh' ich meine Schuhe an,
und stürze mich doch in die Kalte Luft.

Vor meinen Augen flimmert der Bildschirm,
neben dem Pult schnurrt leise meine Katz'.

Auch vor der Türe schneit es schon wie wild,
ich freue mich jetzt auch die Winterzeit.

Und wenn die Muskeln schmerzen wie noch nie,
ist klar dass heute wider Training war.
Und war es auch wie üblich anstrengend,
freue ich mich nun auf ein heisses Bad.

Sie kommt nach Hause völlig unterkühlt,
die Kappe hatte sie nicht mit dabei.

Der Zimmerboden ist nicht mehr zu seh'n,
er ist leider von Kleidern übersät.

Jetzt muss ich leider wieder lernen geh'n,
Biologie macht sich wohl nicht von selbst.

Ich wünsche nun noch einen schönen Tag.

Sonntag, 14. November 2010

Inventur

Dies ist mein Stift,
zum malen gedacht.
Dies ist mein IPod,
der Musik für mich macht.

Dies ist meine Agenda,
die mein Leben ordnet
in Leder gebunden,
gefüllt mit Terminen.

Aufbewahrt in einer Tasche aus Blache,
die ich täglich trage,
sie ist gelb und blau,
es steht Freitag vorne drauf.

Im Etui ist ein Gummi,
den ich ständig verliere,
ein Leim den ich nie brauche
und Stifte zu genüge.

Mein Portemonnaie ist rot,
gefüllt mit Karten,
gefüllt mit Münzen
und einem Foto von Ihr, Ihm, Ihr und mir

So sieht es aus,
in meiner gelben Freitagtasche.
Auch wenn nicht wervoll
doch wichtig für mich.

Denn was würde ich machen
wenn eines Tages
ich meine gelbe Tasche
nicht mehr hätte.

Montag, 8. November 2010

SOL Reflexion

In den Wochen zwischen Sommer- und Herbstferien hatten wir die Aufgabe, eine Reportage zu schreiben unter dem Motto „Selbst organisiertes Lernen“. In diesem Blog möchte ich reflektieren, was mir gefallen hat und was nicht, was ich gelernt habe und wo sich alle am Projekt SOL Beteiligten für ein nächstes mal verbessern könnten.


Ich:

Ich habe das Projekt motiviert begonnen, da ich mich freute, eine eigene spannende Reportage zu schreiben. Auch wenn ich manchmal mangels Zeit, oder schlechter Organisation nicht immer top motiviert war, hat mir die Arbeit doch Spass gemacht. Ich habe nach unserem gemeinsam abgemachten Plan gearbeitet und bin von dem her zufrieden mit meiner Leistung, die Reportage betreffend. Bei ein oder zwei Blogeinträgen hätte ich mir jedoch mehr Mühe geben können.

Ich konnte mit Sara sehr gut zusammen arbeiten, da uns beiden dieselben Sachen wichtig sind. Wirr wollten beide ein gemeinsames Werk und nicht ein Text von ihr und ein Text von mir, wir hatten beide ein ähnliches Bild vom Endprodukt und wir sind beide zielstrebig und diszipliniert. Ergänzt haben wir uns dadurch, dass sie oft ordentlich und sachlich ist, und ich eher kreativ und voller Ideen. So wurden meine Ideen und manchmal etwas schrägen Textideen gut von ihr geordnet. Auch konnten wir uns gegenseitig gut sagen, wenn uns etwas nicht passte und hatten keine Mühe, den Text zusammen zu schreiben.


Das Projekt:

Sehr gut empfand ich es, dass wir zwar ein Überthema hatten aber trotzdem noch frei über das Thema unserer Reportage entscheiden konnten.

Grundsätzlich finde ich die Idee des Arbeitsjournals sehr gut, die Aufgabe hätte aber besser definiert werden sollen, dann wären manche Noten deutlich höher gewesen. Ich denke auch das die Bewertung unter den Lehrern besser abgesprochen hätte werden sollen, denn diese gingen stark auseinander. Es war schade, dass uns doch nicht wie versprochen eine kleine Bibliothek zur Verfügung stand, das hätte mich sehr interessiert und wäre bestimmt auch anderen Gruppen von Nutzen gewesen.


Zu verbessern:

Das nächste mal möchte ich mich mehr für die Blogeinträge motivieren und dort noch mehr herausholen. Und wie schon erwähnt könnte die Absprache zwischen den Lehrpersonen verbessert werden sowie das Arbeitsjournal.


Das Projekt im ganzen hat mir sehr gefallen, es hat mir Spass gemacht und ich habe viel gelernt. Es war eine sehr interessante Erfahrung alles alleine mit Sara zu erarbeiten und ich bin stolz auf das Endresultat.