Sonntag, 22. November 2009

Zusammenfassung Artikel "Wir lachen viel im Schulzimmer"

Seit 20 Jahren gibt es das Liceo Artistico in der Enge. Zwei Lehrerinnen erzählen.

Loris Scuola ist mit zwölf Jahren in die Schweiz gezogen, wo ihre Eltern als Gastarbeiter arbeiteten. Als Kind litt sie unter einem Kulturschock. Im Liceo hat sie eine neue Heimat gefunden und arbeitet heute als Lehrerin für Mathematik.
Gabriella Lanfranchi ist in Zürich geboren und zweisprachig aufgewachsen. Die zwei Kulturen waren für sie immer eine Bereicherung. Auch sie hat im Liceo ein neues Zuhause gefunden.

Die Schüler kommen nicht wegen der Mathematik ins Liceo, trotzdem erreichen sie ein erstaunliches Niveau. Die visuelle Schulung hilf ihnen bei mathematischen Fragestellungen.
Im ersten Jahr wird Mathematik noch auf Deutsch unterrichtet, die folgenden vier Jahre läuft Mathematik auf Italienisch. Um den Wechsel nicht zu hart zu machen, werden bereits im ersten Jahr wichtige Begriffe auf Italienisch eingeführt. Bei Bedarf wird auch später übersetzt.
Für die, die Mathematik noch nie mochten, ist der Unterricht auf Italienisch eine neue Chance. Auch die kleinen Klassen von 12 Schülern erleichtern den Unterricht.

Das zweisprachige Schulzimmer führt zu vielen Lachern, immer wieder passieren amüsante Sprachfehler auf Seiten der Schüler sowie der Lehrer, die für fünf Jahre aus Italien kommen, um am Liceo zu unterrichten.
Die italienischen Lehrpersonen sind offen für neue Unterrichtsformen und lassen den Frontalunterricht in Italien zurück.
Während die italienischen Gestaltungslehrer einen akademischen, klassischen Unterricht führen, interessieren sich die schweizerischen Gestaltungslehrer viel mehr für Alltagsgegenstände und arbeiten gerne mit modernen Medien, was neben Stirnrunzeln auch zur Inspiration führen kann.

Auch Kulinarik hat im Liceo Tradition. In der Morgenpause verkauft der Hauswart selbst gebackene neapolitanische Süssigkeiten, bei Anlässen backt er Pizza.

Die in Italien geborene Lehrerin bedauern, dass nicht mehr Kinder mit italienischem Hintergrund ins Liceo kommen.

Die Schüler schätzen und respektieren die Schönheit ihres Schulhauses, es kam noch nie zu Vandalenakten. Die Ästhetik der Villa inspiriert sie, mehr zu leisten.

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Ich habe die Interviewform gestrichen, da diese meiner Meinung nach nicht relevant ist.
Die konkreten Beispiele der Sprachfehler habe ich nicht in meine Zusammenfassung genommen, da ich finde, sie tragen nicht zum Verständnis des Textes bei und können mit einem Satz ersetzt werden. Den Abschnitt mit Ispettore Di Raco habe ich aus dem gleichen Grund gestrichen.

Sonntag, 15. November 2009

Beurteilung der Blogs

Nora

Dein Bericht über Italien hat mir grundsätzlich gut gefallen. Du hast positives sowie negatives erwähnt, deine Wörter waren gut gewählt und auch Rechtschreibefehler habe ich keine entdeckt (kann auch daran liegen, dass ich selbst darin eine Niete bin...).
Das Zitat finde ich sehr passend, und meines Wissens hast du auch richtig zitiert.
Ich hätte es schön gefunden, wenn du ein wenig ausführlicher gewesen wärst, und den Lesern mehr Einblick in die Studienwochen gegeben hättest. Für mich ist dein Text ein wenig stockend, er hat kein richtigen Fluss, kann daran liegen, dass du sehr kurze Sätze formuliert hast.
Ich gebe dir eine 5.


Mirjam

Dein Blog finde ich super!
Du hast sehr viel erzählt und warst durch und durch ehrlich, besonders dein Kommentar "Würg" zum Essen im Hotel hat mir sehr gefallen. Jetzt aber noch einmal Objektiv: Du hast interessant und lebendig geschrieben, dass gefällt mir sehr.
Du hast einige Beispiele erwähnt und alles Wichtige über diese zwei Wochen zusammengefasst.
Es wäre vielleicht weniger ermüdend zu lesen gewesen, wenn du den Text in Abschnitte gegliedert hättest.
Ich gebe dir eine 5.5

Sonntag, 8. November 2009

"Carpe diem" 1


Carpe diem, nutze den Tag.
In den zwei Wochen in Italien war nur eines wichtig: Die Zeit zu geniessen und zu nutzen. Alles andere war egal. Es war egal was vorher war und es war egal was nachher kam. Wir genossen jeden Augenblick den wir zusammen verbrachten, zogen alles ein wie ein Schwamm und schwelgten nur wenn es um die Dusche ging, in Erinnerungen an zuhause.

In der ersten Woche lebten wir eng aufeinander, wir hatten unsere Zimmer alle auf dem gleichen Stock, wenn man also den Kopf aus der Türe streckte, konnte man garantiert sehen wie Fabianna eine Matratze durch den Gang schleifte, wie Giada nach einem Föhn suchte, und ganz sicher hörte man immer die Gitarre von Lukas.
Wir haben in dieser Zeit aber nicht nur unsere Klassenkameraden besser kennengelernt, sondern auch Italien. Wir führten Interviews mit alten Männern die sich auf der Strasse trafen und uns alle gleichzeitig antworten wollten, und wir besichtigten so viele Museen, Schlösser (oder auch Schlösser mit Museen), Kirchen und Pärke, dass ich nun für ein Weilchen genug davon habe…
Diese Woche hat uns als Klasse näher zusammengebracht und uns ein sehr grossen Wissen über die Kultur in Varese verschafft.

Ich persönlich habe am Wochenende in der italienischen Familie meine Klasse sehr vermisst, und mich unglaublich auf den Montag gefreut. Aber auch das Wochenende war sehr interessant. Zu sehen, dass ich mich mit meinen Italienischkenntnissen bereits durchschlagen und sogar unterhalten kann, hat mich sehr gefreut.
Die Morgen der zweiten Woche erlebten wir in den Klassen unserer Austauschschüler (darauf dass die italienische Schule am Nachmittag geschlossen ist, bin ich eindeutig eifersüchtig…!).
Am Nachmittag besuchten wir, wie könnte es auch anders sein, weitere Villen, Kirchen, Pärke…
Diese Woche in der italienischen Familie war eine super Erfahrung, ich freue mich jetzt schon darauf, wenn Silvia (meine Austauschschülerin) nach Zürich kommt!

Fazit: Es war der mega ober giga Hammer!!!!!


1 http://de.wikipedia.org/wiki/Carpe_diem