Samstag, 22. August 2009

Hinter goldenen Gittern: Ich wurde im Harem geboren

Vor gut drei Wochen war ich auf der suche nach einem neuen Buch um mir die Langeweile zu vertreiben. Ich entschied mich für ein Buch namens "Hinter goldenen Gittern: Ich wurde im Harem geboren". Dieses Buch verzauberte mich, weil nicht viel vom Leben im Harem wusste, und mich die Geschichte dieser Jungen Frau interessierte.
Hauptperson und gleichzeitig Schriftstellerin dieses Buches ist Choga Regina, ihre mutter stammte aus Deutschland, reisste dan nach Nigeria und wurde dort die 33. Frau von einem Herrn namens David. Kurz darauf gebärt sie Choga Regina, welche dann im Harem aufwächst.
Choga sieht lange Zeit nichts anderes als den Harem, findet das aber wunderbar und hat eine glückliche Kindheit. Erst als sie im Auftrag von David mit ihrer Mutter und zwei Tanten eine Farm auserhalb des Harems aufbaut erlebt sie eine andere Welt, die ihr wirklich gefällt.
Die detailierte Erzählung schlägt aber blad um, als Choga Regina gezwungen wird einen Mann zu heiraten der gut 20 Jahre älter ist als sie, und sie schreklich vergewaltigt und missbraucht. Nur mit Hilfe ihrer Mutter und Tanten schafft sie es zu fliehen, und sich erneut ein neues leben aufzubauen.
Sie wohnt bei einer Heilerin und gebärt dort das Kind ihres Vergewaltigers. Bald erfährt sie dass sie, sowie ihr Sohn und ihre Mutter HIV positiv ist, wovon sie bis anhin noch nie gehört hat.

Ich habe dieses Buch innert zwei Tagen gelesen, was keine sonderlich gute Idee war, denn das Buch hat mich sehr mitgenommen. Die Tatsache, dass so viele noch immer nichts von AIDS wissen, und dass es noch andere Menschen gibt, die ein Leben führen, so schwer und so katastrophal wie das von Choga Regina, finde ich tief erschütternd und gibt mir viel zu denken...

Mir ist natürlich bewusst, dass einiges in diesem Buch vieleicht nicht ganz der Wahrheit entspricht, aber es gibt viel zu viele Dinge, die genau so passieren wie im Buch beschrieben.
Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, es ist spannend, mitreissend und einleuchtend.

1 Kommentar:

  1. Ein kleiner Tipp: Lass doch den Text vor dem Veröffentlichen noch einmal kurz von einer automatischen Rechtschreibkontrolle checken (Word oder so). Damit liessen sich einige kleine Fehler vermeiden.

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