Sonntag, 26. September 2010

Arbeitsjournal 5: Das grosse Schreiben

Wie üblich haben Sara und ich uns letzten Dienstag mit meinem geliebten MacBook ins Starbucks begeben. Es war der Tag an dem wir beginnen wollten, unsere Reportage zu schreiben, um noch genügend Zeit zur Überarbeitung zu haben.


Über die Form der Reportage waren wir uns schnell einig, das lag daran, dass wir schon von Beginn an darüber geredet hatten, wie sie aussehen sollte.

Wir unterteilen unsere Reportage in verschiedene Abschnitte. In jedem Abschnitt wechseln wir an einen anderen Ort. So beginnen wir bei der Servicebesprechung und folgen dann einer Kellnerin in die Küche. Im nächsten Abschnitt beschreiben wir die Atmosphäre in der Küche und was geschieht. Wenn dann eine Kellnerin mit einem Tablett voller Gläser durch die Küche in den Essbereich geht „folgen“ wir ihr und der nächste Abschnitt handelt vom Essbereich.

Wir haben während des Interviews drei verschiedene Orte gesehen: Den Essbereich, die Küche und die Bankettküche. Über jeden Ort schreiben wir ca. zwei Abschnitte.

Wir haben uns für diese Form entschieden da wir denken, dass wir so den Unterschied zwischen den verschiedenen Orten bez. Rausch und Ruhe gut darstellen können und mit den Übergängen ein guter Fluss entsteht.

Die Interviews bauen wir in die Abschnitte als Fakten ein, es erschien uns langweilig zu schreiben: Der Küchenchef sagt: „In der Küche ist Professionalität gefragt weil...“.


Also haben wir begonnen zu schreiben. Wir merkten, dass es viel zu langsam vorwärts ging, weil wir nicht genau wussten, welche Notizen in welchen Abschnitt gehörten. Also haben wir zuerst ein Raster aus den einzelnen Abschnitten gemacht, was dort ungefähr hineingehört und womit der Übergang zum nächsten Abschnitt gestaltet wird.

Ganz grob sah das dann so aus (Dies sind meine Notizen und somit vielleicht nicht direkt verständlich) :


Servicebesprechung--> Infos, konzentriert - Kellnerin geht ins Bankett


Bankettküche--> Küche leer, Brötchen, goldene Hochzeit, Interview - Kellnerin kommt mit Tischtüchern wieder zurück


Küche--> Vorbereitungen, Geräusche, Kruzifix nochmal René, Interview - Gläser


Essbereich--> Erste Gäste, Geräusche, Buffet draussen - Leeres Tablet (Reklamation)


Küche unten--> Grüne T-Shirts, Essen probieren, - Köche gehen hoch


Bankett--> Fisch, 3-2-2, Köche gehen wieder runter


- Zurechtweisung beim Betreten des Esssaales


Essbereich--> Atmosphäre, Besprechungen, Interview Infos, fertig gegessen - Kaffeetablets.


Küche--> Putzen, alles ist leer - Wir gehen hinauf


Bankett---> Hauptgang, Wie sieht es im Saal aus?


Übergangsstress


Falls wir während des Schreibens merken, dass dies zu viele Abschnitte sind, sollte es kein Problem sein das Ganze zu kürzen.


Wir haben ca. 2.5 Stunden geschrieben, und haben versucht, möglichst alles schon gut auszuformulieren, damit die Überarbeitung nicht zu mühsam wird. Fertig geworden sind wir nicht, irgendwann fehlte uns auch die Konzentration und wir haben abgebrochen. Dafür sind wir am Tag darauf noch einmal zusammengesessen und haben weitergeschrieben. Nächsten Dienstag geben wir Vollgas und werden mit dem Text hoffentlich fertig.

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